klassische Naturheilverfahren

 

                                                                          

 

  • Ernährungstherapie:

 

Die Prävention (Vorbeugung) beginnt mit der Ernährung:
Was ist gesunde Ernährung und vor allem für wen? Bei der Vielfalt von menschlichen Organismen weltweit soll für jeden die gleiche Ernährung gesund sein? Die Natur gibt uns in kalten Regionen Pflanzen, die uns nach ihrem Verzehr wärmen und in heißen Regionen kühlen. Die Eskimos erkrankten nicht, obwohl sie sich fast ausschließlich von rohem Fisch oder Fleisch ernährten. "Eskimo" heißt "Rohfleischesser". Dadurch, dass das Fleisch nicht gegart wurde, blieben Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Die fettige Unterhaut von Walen enthält mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Sie kannten keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Karies. Seit sie sich der "zivilisierten" Ernährung angepasst haben erkranken auch sie. Wieso, wenn sie sich jetzt doch angeblich  gesund ernähren?

 

Sie merken, dass wir bei unserer Ernährung nicht alles über einen Kamm scheren können. Wir müssen den einzelnen Menschen mit seiner eigenen Lebensweise und seinen Vorerkrankungen betrachten und dann die Ernährung anpassen. Dazu erhebe ich vor der Therapie verschiedene Laborwerte im Vollblut und im Stuhl, um die genaue Leistung des Stoffwechsels und des Darms zu bestimmen. Dann erst erstelle ich gemeinsam mit dem Patienten einen Ernährungsplan, der auch in den Alltag gut integriert werden kann, so dass nach ca. 3-6 Wochen wieder "Ruhe in der Küche" einkehrt.

 

Mikro-Makronährstoffe:

In meiner Praxis wende ich ernährungsbegleitend die Mikro-Makronährstoffpräparationen von "Tisso-Naturprodukte" an.Tisso ist einziger autorisierter Hersteller der Originalrezepturen von Dr. med. Heinrich Kremer, dem Begründer der Cellsymbiosistherapie. Der Einsatz dieser Präparationen erfolgt individuell und labordokumentiert zur Kontrolle und Transparenz der Behandlungserfolge. Neben den naturgesetzkonformen Aspekten bei deren Herstellung erfolgen zudem Qualitätssicherungskontrollen auf Freiheit von Schwermetallen, Leichtmetallen, Landwirtschaftsgiften, Radioaktivität sowie Medikamentenrückständen. Alle Präparationen sind hypoallergen.

 

Informationen zu den Nährstoffprodukten der Firma Tisso Naturprodukte sowie eine Online-Bestellmöglichkeit finden Sie:  Hier

 

 

  • Ausleitungsverfahren:

 

Blutegeltherapie

 

Ich beziehe meine Blutegel von der Bibertaler Blutegelzucht GmbH.

 

 

Medizinische Blutegel sind Tiere die anfällig sind für Stress (Temperaturschwankungen, Lichtveränderungen, etc.),  da sie sehr feine Sinnesorgane besitzen.

  

Bedenken Sie bitte, dass ich diese Tiere erst bestelle, wenn sie mit einer Behandlung einverstanden sind. Die Tiere brauchen einen Tag um anzukommen und mind. 2-3 Tage zum Ausruhen.

 

Die Gesamtwirkung einer Blutegeltherapie beruht auf dem Blutverlust (sanfter Aderlass) und vorallem den Blutegelwirkstoffen  Hirudin, Calin, Eglin, Hyaluronidase ("Turbo-Anästhesie") und weitere.         .

 

  Diese wirken je nach Stoff:

 

  • gerinnungshemmend
  • lymphstrombeschleunigend
  • antithrombotisch
  • indirekt immunisierend
  • krampflösend durch örtliche Gefäßerweiterung
  • durchblutungsfördernd
  • schmerzlindernd

 

 

  Indikationen:

 

  • entzündliche Erkrankungen, z.B. akute und chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen, chronische Mittelohrentzündung, Arthritis, Gallenblasenentzündung, Hodenentzündung, u.v.m.
  • venöse Erkrankungen, z.B. Krampfadern, Gefäßentzündung, offene Beine, Hämorrhiden, ...
  • Gelenkerkrankungen, z.B.  rheumatische Erkrankungen, akuter Gichtanfall, Arthrosen, ...
  • lokale Infektionen, z.B. Furunkel, Karbunkel, ...
  • Migräne
  • Bluthochdruck
  • Angina Pectoris
  • Schlaganfall
  • Hörsturz, Tinnitus
  • Muskelverspannungen
  • Sehenscheidenentzündung
  • Tennisarm
  • Fibromyalgie
  • Große Blutergüsse
  • nach Gewebetransplantation zur besseren Durchblutung

 

Kontraindikationen:

 

  • Patienten mit gesteigerter Infektgefahr
  • Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten
  • massive Lebererkrankungen
  • 3 Tage vor oder nach Zahnextraktion
  • Diabetes mellitus
  • arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

 

Die Behandlung dauert ca. 20 bis 60 min. Der Biss wird von den Patienten von völlig schmerzfrei, brennnesselartig, juckend bis leicht ziehend empfunden. Der eigentliche Saugprozess wird je nach Körperstelle als leicht juckend bis leicht ziehend beschrieben.

 

 

 Schröpfen

 

  • unblutiges Schröpfen
  • Schröpfkopfmassage (Teilmassagen)