Therapienformen bei Kindern

 

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt,

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und

er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;

denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er den Bogen, der fest ist.

 

Khalil Gibran, 1883-1931

 

 

 

Behandlungsgbiete:

  • psychotherapeutische Verfahren:  Säuglinge, Kinder, auch Kinder mit geistigen Behinderungen  
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen
  • chronische Erkrankungen
  • neurologische Erkrankungen
  • immer wiederkehrende Infekte
  • Migräne
  • ADS/ADHS,
  • Erziehungsberatung, auch bei früh-, bzw. traumatisierten Kindern
  • Bindungsstörungen, auch bei Adoptiv- und Pflegekindern
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • Rechenschwäche
  • Konzentrationsstörungen
  • Ein-/Durchschlafstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Einnässen

 

 

Zur Psychotherapie

 

Jedes Kind bildet bereits ab seiner Zeugung eine emotionale Einheit mit seiner Mutter. Das Kind empfindet bis ca. zu seinem 2.-3. Lebensjahr seine Mutter und sich als eine Person. Es kann nicht unterscheiden zwischen du und ich. Das Wort "Ich" wird erst mit der Entwicklung des "Ich´s",  des Sich-Selbst-Bewusst-Sein, erstmals gesprochen. Ab jetzt trennt sich das Bewusstsein des Kindes von dem der Mutter.

Beispiel: Ein Neugeborenes schreit, weil es Hunger hat. Die Mutter kommt und gibt ihm Nahrung.

 

Jetzt empfindet das Kind, dass es in der Lage ist sich selbst zu helfen, nicht, dass es eine liebe Mutter hat. Empfindet die Mutter nun viel Liebe dem Kind gegenüber, nimmt das Kind diese Liebe als sein eigenes Gefühl wahr und hier werden die ersten Bausteine des späteren Selbstbewusstseins gelegt.

Hat die Mutter, z.B.  in der Zeit der Schwangerschaft bis zum ca. 3. LJ des Kindes Streit mit dem Partner so fühlt das Kind die gleichen Gefühle wie die Mutter und ist auch wütend oder traurig. Gibt es eine Versöhnung, lernt das Kind, wenn es wütend oder traurig ist, es kommen wieder gute Gefühle. Also: Hat das spätere Schulkind  nun mal Streit mit dem Lehrer weiß es tief im Unterbewußten, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird und lässt sich gut beruhigen. Sie sehen auch sogenannte schlechte Gefühle können ihr Kind emotional stabilisieren, wenn sich anschließend auch gute Gefühle einstellen.

Kommt es nun in der Zeit zwischen Zeugung und Kindergartenalter bis zur Einschulung zu Störungen in der Emotionalität des Kindes oder der Mutter werden diese grundlegende Verhaltens- und Erlebensmuster eingeprägt und können ein Leben lang den nun erwachsenen Menschen in seinem Verhalten beeinflussen.

 

Diese Verhaltens- und Erlebensmuster können zum größten Teil neu geprägt werden, jedoch:

 

je früher umso besser!

 

Die Psychotherapie wird eher als Körpertherapie eingesetzt, d.h. die Gefühle des Kindes dürfen und können sich körperlich ausdrücken, und so kann das Kind uns nonverbal mitteilen, was es "bewegt". Der Umgang/Behandlung mit dem Kind wird auch über die Bewegung/Spiele durchgeführt, so dass dieses die Chance hat, zu "begreifen".

Alle Kinder können auch gleichzeitig mit hypnotischen Verfahren behandelt werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte die Mutter die Begeitperson sein.

 

Das heißt aber auch, dass Eltern bereit sein sollten, neue Wege zu gehen. Sie sollten bereit sein, auch sich selbst zu verändern.

Wenn die Eltern wissen, wohin sie wollen und das Kind ihnen vertraut, wird es ihnen folgen.

 

 

 

Zur naturheilkundlichen Therapie

 

Grundsätzlich wende ich bei Kindern die gleichen Therapieformen wie bei Erwachsenen an, jedoch abgestimmt auf Alter und Entwicklungsstand.

 

 

 

Kinder sind sehr sensibel und reagieren auf ihre Umwelt stärker als wir Erwachsene oft mitbekommen. So sind Fehlverhalten, Aggressionen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Einnässen, Schlafstörungen, etc., oft Ausdruck von seelischer Über- oder Fehlforderung, körperlicher Über- oder Unterforderung, Ungleichgewicht zwischen Körper- und Geisteskräften, Fehlernährung oder sogar von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

 

 

 

Deshalb arbeite ich auch mit Kindern labordokumentiert, besonders im Falle eines vermuteten oder bereits diagnostizierten ADS/ADHS, um bestimmte Krankheitsbilder, bzw. Mangelzustände zu enttarnen. Primär wird eine Urinprobe verlangt, Blutproben, falls überhaupt notwendig,  werden nur genommen im Einklang mit dem Kind und nicht beim ersten Treffen.