Allgemeines

 

Palliative Therapien:

 

lat.: pallium = Mantel, Palliation = Umhüllung

 

Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von Palliativmedizin:

"Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Behandlung nicht mehr auf kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität besitzt."

Bei dieser Therapieform steht die Lebensqualitätsverbesserung durch Symptomenkontrolle, der Linderung der Leiden, also das Leben mit der Krankheit im Vordergrund.

 

                                                                                                                   Die vier Dimensionen des Leides

Therapie von:

  • Schmerzen
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Verstopfung
  • starkes Schwitzen
  • Atemnot
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Angst
  • Nebenwirkungen der Chemotherapie
  • Leiden jeder Art

 

Therapie mit:

  • naturheilkundlichen Verfahren
  • Hypnose
  • basaler Stimulation: manuelles Arbeiten, Aromatherapie
  • Validation
  • psychologische Betreuung, Beratung und Unterstützung der Familie
  • Integration von Kindern (auch geistig behinderten) in den Sterbeprozess von Angehörigen oder in ihren eigenen
  • Betreuung und Begleitung in der Finalphase zu Hause, im Krankenhaus oder Hospiz
  • Begleitung in der Trauerphase
  • Zusammenarbeit mit Pflege- oder Hospizdiensten (multidisziplinäres Arbeiten)

 

Bei Hausbesuchen, Besuchen im Krankenhaus oder Hospiz die regelmäßig anfallen vereinbare ich einen Pauschalbetrag, der sich nach dem individuellen Aufwand richtet, damit nicht die Zeit im Vordergrund steht, sondern der Mensch.